Tränensäcke

Tränensäcke

Das Auge ist in einem Polster aus Fettgewebe gelagert, welches die Reibung bei Bewegung des Augapfels verhindert. Nach vorne wird der Fettpolster von einer zarten Membran und dem Lidmuskel am austreten gehindert. Lockert sich die Membran wölbt sich das Fett vor und es entstehen die Tränensäcke.

Eine Beseitigung der Veränderung kann ohne sichtbare Narbe durch einen Zugang von der Bindehaut erzielt werden.

Mit dem CO2 Laser präpariert man das überschüssige Fett heraus, ein Teil des Überschusses wird in die Rille unter dem Sack verlagert und so ein natürlicher Ausgleich geschaffen.

Dieser kurze Eingriff in örtlicher Betäubung kann ambulant durchgeführt werden.
In seltenen Fällen muss noch das Lidband gestrafft oder die Haut mittels Laser geglättet werden.

Nicht immer ist jedoch eine operative Lösung notwendig. Den Ausgleich der Tänenrille kann man auch mittels Hyaluronsäure erzielen, oder mit etwas mehr Aufwand aber der Aussicht auf ein dauerhaftes Ergebnis, mit Eigenfett.

Erblich bedingte dunkle Pigmentierungen unter den Augen verbessern sich auch mit der Anhebung des Gewebes, in seltenen Fällen muss aber auch zusätzlich ein Laser eingesetzt werden, der das Pigment aus der Haut entfernt.

Auf jeden Fall empfiehlt sich die Anwendung von aufhellenden Seren, in Kombination mit einer guten Feuchtigkeit spendenden Pflege.

Dr. Carlo Hasenöhrl

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