Info

Die gängigen Therapien sind pharmakologischer Natur, angefangen von einfachen Schmerzmittel wie Aspirin über die sog. NSAR bis zu migränespezifischen Mitteln.

Mit zunehmender Stärke steigen natürlich auch die Nebenwirkungen, dennoch ist ein Migränepatient auf die Schmerzmittel angewiesen.

Eine zusätzliche Erschwernis der Erkrankung liegt in den Nebenerscheinungen, die so harmlos wie Schwindel und Blutdruckabfall bis hin zu Erbrechen und Bewusstlosigkeit reichtenund das Alltagsleben mindestens so einschränken wie der Schmerz selbst.

Im Zuge des Einsatzes von Botolinumtoxin A zur Entspannung überaktiver Muskelpartien hat sich gezeigt dass durch die Entlastung einzelner Muskelgruppen in den sogenannten Triggerzonen eine langfristige Besserung der Migräne erreichbar ist.
Daraufhin wurde gezielt BTX zur Migränebehandlung eingesetzt wobei man die typischen Zonen unterspritzt hat. Da nicht alle Migräneformen gleich gut auf die Therapie angesprochen haben ist man davon ausgegangen, dass gewisse Voraussetzungen vorhanden sein müssen, sprich, dass nur bei spannungsbedingtem Kopfscherz ein erfolg mit BTX vorliegt.

Neueste Untersuchung haben jetzt aber gezeigt, dass so gut wie alle Migräneformen von bestimmten Triggerpunkten gesteuert werden auch wenn diese nicht zwingend auf BTX reagieren. Auf jeden Fall liegen anatomische Ursachen für die Auslösung vor.

Aus diesen Kenntnissen hat sich in den letzten Jahren eine eigene chirurgische Technik mit Behandlung sämtlicher bekannten Triggerpunkten entwickelt, die in der Lage ist über den Effekt von BTX hinaus den Kopfschmerz erfolgreich zu behandeln.

Was ist ein Triggerpunkt?

Wenn man Kopfschmerzen hat gibt es meist im Schläfenbereich oder am Nasenwurzelansatz eine Stelle die besonders Druckempfindlich ist. Hier kann auch bei anfälligen PatientInnen eine Attacke ausgelöst werden.
Grund ist der Austritts - oder Durchtrittspunkt eines Nervs durch eine Knochenlücke oder einen Muskel. Diese Engstelle sendet ein Signal an das Gehirn und löst damit den Schmerz aus. Weitere Punkte sind im seitlichen Halsbereich und bekanntermaßen im Nackenbereich zu finden. Da es sich nicht immer um eine Engstelle im Bereich eines Muskels handelt, sondern der Schmerz auch durch eine Knochenlücke oder ein Band entstehen, kann erklärt warum BTX nicht immer zum Erfolg führt.

Die Migränechirurgie entlastet nun gezielt die Triggerpunkte indem man den Nervenast aufsucht und in seinem Verlauf aus der Engstelle befreit. Dabei wird zunächst untersucht ob spezielle Punkte behandelt werden müssen oder mehrere Triggerzonen für den Schmerz verantwortlich sind.

Wo liegt nun der Vorteil in der Chirurgie?


Wenn der Nerv entlastet ist kann ein neuerlicher Anfall verhindert werden, das heisst, man behandelt die Ursache und geht nicht erst auf die Symptome ein.
Ein einmaliger Eingriff ist zwar nicht ganz ohne Risiko, im Vergleich zu den Nebenwirkungen einer dauerhaften medikamentösen Therapie jedoch harmlos.

Mit welchen Risiken muss man rechnen?


Harmlose Risiken sind Wundheilungsstörungen oder verdickte Narben, die meist konservativ zum abheilen gebracht werden können.
Bei gewissen Arealen wird bewusst eine Einschränkung der Sensibilität in Kauf genommen, da es weniger Probleme bereitet einen kleinen Nervenast zu entfernen als ihn unter Schädigung des Muskels frei zu präparieren.
Eine Schwäche eines mimischen Muskels kann ebenfalls auftreten, ähnlich wie bei der Anwendung von BTX.
Seltene schwerwiegender Komplikationen sind Einblutungen ins Gewebe oder ungünstige innere Vernarbungen die wiederum zu Kopfschmerz führen können.
Funktionelle Ausfälle motorischer Nerven sind nicht zu erwarten, können aber in letzter Konsequenz nicht zu 100% ausgeschlossen werden.

Wie lange dauert der Eingriff und wie lange fällt man aus?


Bei normalem Verlauf dauert der Eingriff 45-90 Min., in Vollnarkose und kann normalerweise tagesklinisch oder mit einer Übernachtung durchgeführt werden.
Bei normalem Heilungsverlauf ist die Patientin nach einer Woche wieder arbeitsfähig.

Ärzte

Dr. Carlo Hasenöhrl mehr...

Terminwunsch










Captcha

Felder die mit einem Sternchen versehen wurden, sind obligatorisch.

Anfrage







Captcha

Felder die mit einem Sternchen versehen wurden, sind obligatorisch.

Video

Volltextsuche


Ordination Innsbruck

Brucknerstraße 1a
A-6020 Innsbruck
Telefon: +43 512 587766-0

Ordination


Tagesklinik Innsbruck

Brucknerstraße 1a
A-6020 Innsbruck
Telefon: +43 512 587766-0

Tagesklinik


NEWSLETTER

Wenn Sie sich für regelmäßige Informationen aus dem house of excellentbeauty interessieren, melden Sie sich bitte hier für einen Newsletter an.

Newsletter


Wochenenddienste

27./29. Dezember 2019
Dr. Elisabeth Zanon
+43 664 1002055

13./15. Dezember 2019
Dr. Elisabeth Zanon
+43 664 1002055

25./26. Dezember 2019
Dr. Carlo Hasenöhrl
+43 676 5877660


barrierefreier Zugang

HOUSE OF EXCELLENTBEAUTY

Alle Rechte vorbehalten house of excellentbeauty

powered by webEdition CMS